Über Martin Gölkel

Jahrgang 1968. Seit 2006 Pfarrer an der Christuskirche.

Gedanken zur Jahreslosung

Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!
(2. Korintherbrief 12,9)

Wer hat sie nicht: die Idealvorstellung – auch von einer christlichen Gemeinde. Immer wieder wird sie enttäuscht. Und das ist gut so. Denn es geht nicht um Verwirklichung von Idealen, sondern um ein Bleiben bei ihm: Jesus Christus. Unserem Herrn und Heiland. Ganz praktisch heißt das: auf ihn hören. So wie es seine Jünger taten vor 2000 Jahren. Indem wir heute auf die Überlieferung achten, wie sie uns in den Schriften des Alten und Neuen Testamentes anvertraut ist.

Wie der Apostel Paulus werden auch wir Erfahrungen machen: mit Gottes Kraft, die in den Schwachen mächtig ist. Oder wörtlich aus dem griechischen Urtext übersetzt: die in Schwachheit zur Vollendung kommt.

Keiner weiß, was das Kalenderjahr 2012 bringen wird. Aber Gott kommt zum Ziel mit seiner Kraft, die wirkt: in Ängsten, Nöten, Misshandlungen, Verfolgungen um Jesu willen.

Denn: meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. So die Jahreslosung für das Jahr 2012.