Nach vierzig Jahren zur Ruhe gesetzt

Über vierzig Jahre hat Klaus Napromski in der Kirchengemeinde Christuskirche und im Hofer Krankenhaus als Lektor Gottesdienste gehalten. Nun hat er diesen Dienst aus Altersgründen aufgegeben.

Verabschiedung von Klaus Napromski

v.l.n.r.: Dekan Saalfrank, Pfarrer Neugebauer, Herr Napromksi, Pfarrer Glas, Frau Napromski, Pfarrer Gölkel

Napromski ist Diakon der Rummelberger Diakonen-Brüderschaft und hat im Hofer Krankenhaus gearbeitet. Schon seit Jahrzehnten hat er sich ehrenamtlich des Predigtdienstes und der Orgelmusik in der Krankenhaus-Kapelle angenommen. Auch in anderen Gemeinden wurde sein Dienst geschätzt: In fast jeder Kirche des Dekanats Hof hat Klaus Napromski schon einmal gepredigt.

Nachdem er schon im Vorjahr seine Aufgabe als Kirchenvorsteher niedergelegt hat, wurde Klaus Napromski nun am 19. Februar von seinem Amt als Lektor verabschiedet. Lektoren und Prädikanten aus dem ganzen Dekanat waren dabei, als Dekan Günter Saalfrank und Pfarrer Hans-Jürgen Glas, der Hofer Lektoren-Beauftragte, ihm im Gottesdienst eine Dankurkunde für seinen jahrzehntelangen Dienst überreichten.

Kindergarten-Leiterin verabschiedet

Nach über zehn Jahren im Kindergarten der Christuskirche ist die Leiterin Katrin Schulz verabschiedet worden. Frau Schulz tritt eine Stelle in einem Kindergarten in ihrem Heimatort an.

Verabschiedung von Katrin Schulz

v.l.n.r.: Katrin Schulz, die scheidende Kindergarten-Leitung, und Marina Saalfrank, Vertreterin des Elternbeirats

Seit Juni 2001 war Katrin Schulz in unserem Kindergarten tätig – zuerst als Vertreterin der damaligen Leiterin Frau Franz, danach als Kindergartenleitung bis heute.

Im Gottesdienst am 12. Februar dankte Pfarrer Gölkel Frau Schulz für ihren Dienst. “Sie hatten immer einen sehr guten Blick, was Anforderungen der Zeit anbelangte: immerhin waren wir als Christuskirchenkindergarten der erste Kindergarten der Hofer Stadtgemeinden, der im Jahr 2008 eine Kinderkrippe eröffnete.” Durch die Initiative von Katrin Schulz konnte der Kindergarten der Christuskirche immer wieder eine Vorreiterrolle in Hof spielen.

Männer-Gebetsfrühstück

Männergebetsfrühstück

Gebetsfrühstück: Männer lauschen dem Vortrag von Karl-Heinz Vanheiden bei der Allianz-Gebetswoche 2012

Zum Abschluss der Allianz-Gebetswoche 2012 trafen sich mehrere Dutzend Männer im Gemeindesaal der Christuskirche zu einem Gebetsfrühstück.

Seit über 150 Jahren lädt die Evangelische Allianz zu einer Gebetswoche im Januar ein, um Christen in der ganzen Welt im Gebet zu verbinden. Zur Evangelischen Allianz in Hof gehören 15 Gemeinden, sowohl aus der evangelisch-lutherischen Landeskirche als auch von verschiedenen evangelischen Freikirchen.

Am 14. Januar war die Christuskirche Gastgeber. Der Männerkreis hatte das Gebetsfrühstück vorbereitet. Traditionell kamen auch Gäste aus dem nahen Plauen. Neben christlichen Liedern und Gebet war auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Buchautor Karl-Heinz Vanheiden sprach über das Thema “Verwandelt durch den Heiligen Geist”.

Im Internet: Evangelische Allianz Hof

1000 Euro für Haiti

Der Bastelkreis der Christuskirche spendet 1000 Euro für die Erdbebenhilfe in Haiti.

Der Bastelkreis übergibt einen Scheck für Haiti

Der Bastelkreis der Christuskirche übergibt einen Scheck für die Erdbebenhilfe in Haiti.

Das große Erdbeben in Haiti im Januar 2010 ist inzwischen wieder aus den Zeitungen verschwunden. Hilfe ist aber weiterhin nötig. Im Gottesdienst am vierten Advent konnte der Bastelkreis der Christuskirche aus dem Erlös von 2011 einen Scheck über 700 Euro überreichen; private Spenden stockten die Summe auf 1000 Euro auf. Pfarrer Gölkel dankte den “Bastlerinnen” für ihren großen Einsatz.

Schon im Vorjahr hatte der Bastelkreis 650 Euro für Haiti gespendet. Der Missionar Jean Benoit, der für die Kinder-Evangelisations-Bewegung KEB in Haiti arbeitet, berichtet über den Einsatz dieser Spende: Neben einer Freizeit für traumatisierte Kinder konnte daraus die medizinische Hilfe für eine verschüttete junge Frau finanziert werden. “Ihr Beitrag zur Erdbebenhilfe hat so Großes geleistet. Gott segne Sie reich dafür!” Benoit, der mit einer Selbitzerin verheiratet ist, hat mit seiner Familie das Erdbeben überlebt. Gemeinsam helfen sie nun beim Wiederaufbau.