Trinitatiszeit

Samstag, 17. November 2018    
Martinslauf – Start um 14.00 Uhr an der Christuskirche Hof –  ein Gemeinschaftslauf zugunsten „Brot für die Welt“

Sonntag, 18. November 2018    Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres
9.30 Uhr  Gottesdienst (Pfarrer Müller) – Kindergottesdienst – anschl. Kirchenkaffee

„Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi.“   2. Korinther 5, 10

Ein gerechtes Gericht
Wer kennt sie nicht, die Gerichtsdarstellungen mittelalterlicher Kathedralen? Die Zeiten, in denen grässliche Fratzen uns Furcht einflößten, sind Gott-sei-Dank längst vorbei.
Und doch spricht die Bibel vom Jüngsten Gericht. Nicht nur wegen der Opfer, denen zu Lebzeiten kein Recht widerfuhr, ist der Gedanke unverzichtbar. Wer gerichtet wird, wird neu ausgerichtet auf den Weg der Barmherzigkeit und der Liebe. Das kann schmerzhaft sein. Aber es ist kein gnadenloser Richter, den wir erwarten: Hiob, der sich von Gott gestraft fühlt und sich doch nach seiner Gnade und Zuwendung sehnt, das Gleichnis von der Witwe, die den Richter bestürmt und letztlich Recht erlangt – sie zeigen: Gott richtet nicht nach menschlichen Maßstäben – er ist barmherzig. Deswegen steht auch uns kein letztes Urteil zu. Der Blick Gottes, so vermittelt der vorletzte Sonntag im Kirchenjahr, kann eine Erlösung sein. Denn er bringt ans Tageslicht, wie wir eigentlich sein sollten: heil und gut. Von dieser Erwartung her können Christen heute schon ihr Leben barmherziger gestalten.

Quelle: Evangelisch-lutherische Kirche in Bayern

   
Monatsspruch November 2018

Jahreslosung 2018
„Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“
Offenbarung des Johannes 21,6